28.02 Wie gehts in der Cësa Sole?

Asylbewerber in der Gemeinde St. Ulrich

Mehr als ein Jahr ist nun vergangen, seit im Haus SOLE 25 Asylsuchende eine Unterkunft gefunden haben.

Ihre Asylanträge werden nun von der dafür zuständigen territorialen Kommission geprüft und behandelt.

Bis heute kamen 10 Asylantragsteller in den Genuss eines humanitären Schutzes: sie erhielten ein zeitbegrenztes, zweijähriges Aufenthaltsrecht auf dem Staatsgebiet. Nach 30 Tagen müssen sie die Pension SOLE verlassen und sich selber versorgen, was bedeutet, dass sie sich eine Arbeit und eine Wohnung suchen müssen. 6 Personen zogen bereits aus dem Haus. Glücklicherweise haben diese eine Arbeitsbeschäftigung, aber nicht alle haben auch eine Wohnmöglichkeit gefunden.

Ein Asylbewerber aus Mali genießt subsidiären Schutz gekoppelt an eine 5jährige Aufenthaltserlaubnis, er besitzt somit die Anerkennung des Flüchtlingsstatus, und ist grundsätzlich italienischen Staatsangehörigen gleich gestellt. Nach sechs Monaten muss auch er das Haus SOLE verlassen.

10 Personen bekamen eine negative Antwort, d. h. ihr Ansuchen auf Asylrecht wurde abgelehnt. Diese können einen Rekursantrag stellen und bis zur Entscheidung über ihren Einspruch weiter im Haus SOLE bleiben, auch dürfen sie in dieser Zeit einer regulären Beschäftigung nachgehen.

Alle anderen warten noch auf das Ergebnis des Asylverfahrens.

Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger, uns bei der Arbeits- und Wohnungssuche zu unterstützen, z. B. durch die Vermietung von älteren, leer stehenden Wohnungen.

Kontakte:

Volontarius, Haus Sole: 0471 796437

Beauftragte Gemeinderätin für Integration, Mechtild Runggaldier: 333 756 4531

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