Raumplanung und Wohnen
In den letzten zwei Jahren hat eine 27-köpfige Arbeitsgruppe das Gemeindeentwicklungsprogramm erarbeitet. Vertreter aller politischen Fraktionen, der Vereine des Dorfes, Experten und engagierte Bürgerinnen und Bürger haben gemeinsam ein umfassendes Entwicklungskonzept für St. Ulrich ausgearbeitet. Dieses Konzept behandelt wesentliche Themen wie Umwelt, Mobilität, Tourismus und Raumplanung und bildet die Grundlage für eine strategisch durchdachte und nachhaltige Weiterentwicklung unseres Ortes (Interessierte können das Gemeindeentwicklungsprogramm unter dem Link https://sharing.gvcc.net/pickup?claimID=N5tAu3C6ddrCVvdB&claimPasscode=r9gQC8sRwQAqRcdN herunterladen).
Die kommenden Jahre stehen im Zeichen der konkreten Umsetzung dieser Maßnahmen. Ein zentraler Bestandteil ist die Erstellung des neuen "Gemeindeplans für Raum und Landschaft" (der ehemalige Bauleitplan). Unser Ziel ist es, weiterhin die Bevölkerung aktiv in die Planungsprozesse einzubinden, um eine zukunftsorientierte und ausgewogene Entwicklung zu gewährleisten.
Besonderes Augenmerk legen wir auf die Schaffung von Wohnraum für die junge Generation, während gleichzeitig genügend Grünflächen erhalten bleiben sollen. Die Voraussetzung dafür wurde durch die Definition der neuen sog. Siedlungsgrenze geschaffen. Innerhalb dieser kann nun die Gemeinde neuen Baugrund, vor allem neue Erweiterungszonen für den geförderten Wohnbau, ausweisen.
Eine weitere Maßnahme wird die gezielte Erhöhung des Bauindex in mehreren Zonen sein, um bestehende Wohngebäude zu erweitern bzw. aufzustocken, damit so im Elternhaus neuer Wohnraum für die jungen Generationen gewonnen werden kann.
Als vorübergehende Lösung wurden in den letzten Jahren im Bauleitplan zwei neue Erweiterungszonen für den geförderten Wohnbau von ca. 17 Wohnungen vorgesehen: die kleine Zone „Pizer“ in der Rumanonstraße und eine größere Zone am Waldrand in der Soboschstraße. Ab Sommer 2025 können sich interessierte Bürger für die Zuweisung von gefördertem Baugrund anmelden.









